Blutzucker

Blutzucker

Was ist eine Blutzuckermessung?

Bei der Blutzuckermessung wird der Glukose-Gehalt des Blutserums, der so genannte Blutzuckerspiegel, ermittelt. Die Blutzuckermessung ist ein einfaches und schnelles Verfahren zur Diagnostik und zur Verlaufskontrolle von Krankheiten mit zu hohem oder zu niedrigem Blutzuckerspiegel. Vor allem beim Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, spielt diese Untersuchungsmethode eine grosse Rolle. Diabetes kann viele Ursachen haben. So kann er beispielsweise auf eine Infektion folgen oder auch vererbt sein. Die Zuckerkrankheit führt zu einem Mangel an Insulin, einem Hormon, das die Aufnahme der Glukose in die einzelnen Körperzellen fördert und dadurch den Blutzuckerspiegel senkt.

Bei einem Insulin-Mangel ist der Blutzuckergehalt daher krankhaft erhöht. Dies kann schwerwiegende Folgen haben wie Bluthochdruck, Nieren- und Augenleiden, eine Nervenschädigung, die Polyneuro-pathie oder Atherosklerose, eine Verengung der Herzkranzgefässe. Aus diesem Grund ist es äusserst wichtig, einen Diabetes mellitus so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln.

Generell erfolgt die Blutzuckermessung im Schnelltestverfahren mit Teststreifen. Dabei wird durch einen kleinen Stich in die Fingerkuppe ein Bluttropfen gewonnen und auf einen Teststreifen getupft. Ein Blutzuckermessgerät wertet den Zuckergehalt schliesslich aus und zeigt ihn an.

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